Projektziele

  • Generelles Ziel ist eine möglichst breite öffentliche Debatte, an der sich unterschiedliche Generationen und Zielgruppen beteiligen.
  • Das Ziel wird erreicht, indem Menschen in  berührender Form mit dem Thema konfrontiert werden: einem interaktiven Spiel zu Situationen, die Zivilcourage erfordern: Hilfe im Notfall, häusliche Gewalt, Pöbelei, Schlägerei, Sachbeschädigung, Rassismus und Mobbing.
  • Grundlage der öffentlichen Debatte ist also die persönliche Erfahrung durch ein  interaktives Spiel, das einem vor Augen führt, wie man sich in einer Situation verhalten würde, die Zivilcourage erfordert. Vielleicht zeigt einem diese Erfahrung, dass man sich im Wiederholungsfall anders verhalten würde – wir sind im Trainingsmodus.

Wir unterscheiden drei unterschiedliche Angebote, jedes mit anderen Zielsetzungen und Zielgruppen:

  • Auf Level 1 (geschlossene Gruppen in geschlossenen Räumen) setzt man auf begleitete kleinere Gruppen, die mittels interaktivem Training und unter Verwendung der didaktisch aufbereiteten Begleitunterlagen Zivilcourage trainieren.
  • Auf Level 2 (Öffentlichkeit in geschlossenen Räumen) setzt man auf eine Ausstellung, die auf mehreren Beinen steht: interaktivem Training aller sieben Zivilcouragethemen, Informationsbroschüre, Führungen und Begleitveranstaltungen.
  • Auf Level 3 (Öffentlichkeit im öffentlichen Raum) geht man noch einen Schritt weiter: Die Zivilcourage-Trainings werden nicht im einem Ausstellungsraum präsentiert, sondern an passenden Orten im öffentlichen Raum platziert: Unterführung, Fussballstadion, Nachtclub, Bahnhof, Einkaufsstrasse, Bushaltestelle etc. Kommune, Bildungsinstitutionen, Bibliotheken, kirchliche Institutionen, der öffentliche Verkehr,  Vereine und Gewerbetreibende kooperieren, um ein breites Publikum nachhaltig für das Thema Zivilcourage zu sensibilisieren.

  • Video oben: kurze Einführung in die Projektziele
  • Video unten: ausführlichere Einführung in das Zivilcourage-Training (ca. 9 Minuten)